Inhalt anspringen

fair eingestellt

Langzeitarbeitslose geben auf andere Acht.

Die Kunden*innen des Jobcenters sind für andere da. Zum Beispiel, wenn sie in der Wuppertaler Tafel bedürftige Menschen mit warmen Mahlzeiten versorgen. Wenn sie in den Teams der Stadtteilservices Einkäufe für ältere Bürger*innen erledigen. Wenn sie in der Wuppertaler Kinder- und Jugendfarm benachteiligten Kindern Rückhalt geben. Oder wenn sie als Schulgesundheitsassistentinnen Trost spenden, sobald Schüler*innen eine gesundheitliche Erstversorgung benötigen. Ganz gleich, wo der Schuh drückt – unsere Kunden*innen geben nicht auf, sondern Acht.


Wuppertaler Tafel.

Im Mittelpunkt der Wuppertaler Tafel steht die Unterstützung bedürftiger Menschen. Das Engagement der Einrichtung ist dabei klar gemeinwohlorientiert. Das gilt auch für die tatkräftige Mitarbeit der Kunden*innen des Jobcenters, die maßgeblich dazu beitragen, die Bedürftigkeit vieler Wuppertaler Bürger*innen zu mindern. 

Neben der Ausgabe von bis zu 400 warmen Mahlzeiten am Tag leisten die Kunden*innen des Jobcenters im Möbellager, in der Kleiderkammer und im Büchermarkt herausragende Arbeit. Dort werden verschiedenste gespendete Gebrauchsgegenstände für kleine Beträge an bedürftige Menschen veräußert.


Stadtteilservice Vohwinkel

Stadtteilservice.

Das Sicherheitsgefühl der Bürger*innen erhöhen, Quartiere für Familien freundlicher gestalten oder älteren Menschen bei ihren alltäglichen Besorgungen helfen – das sind nur einige der vielen wertvollen Aufgaben der Stadtteilservice-Teams. Und jede*r hat sie bestimmt schon mal gesehen: Erkennen kann man die tatkräftigen Helfer*innen an ihren blauen Jacken und den Shirts mit dem Stadtteilservice-Logo. Die langzeitarbeitslosen Teilnehmer*innen verbessern das Erscheinungsbild unserer Stadt, geben auf andere Menschen Acht und erwerben gleichzeitig Schlüsselqualifikationen für den beruflichen Wiedereinstieg.

Die Teams des Stadtteilservices sind in dreizehn Stadtteilen unterwegs. Dabei bringen sie die Quartiere auf Vordermann und gelten mittlerweile als unverzichtbare Ansprechpersonen und Alltagshelfer*innen. Gerade ältere Menschen wissen den Einsatz der engagierten Unterstützer*innen sehr zu schätzen. Sie helfen bei Einkäufen oder begleiten die Senioren*innen zur Arztpraxis und zur Krankengymnastik. Sie sind als Vorleser*innen in Pflegeeinrichtungen aktiv und unterstützen tatkräftig in Schulen und Kindertagesstätten.

 

Im Rahmen dieses Engagements trainieren die Teilnehmer*innen vielfältige Kompetenzen – angefangen bei der Selbstorganisation und Teamarbeit über berufsbezogene kommunikative Qualifikationen bis hin zu zertifizierbaren Fertigkeiten wie der Graffiti-Beseitigung.

 

Der Stadtteilservice wird von sechs gemeinnützigen Organisationen aus Wuppertal organisiert. Oder genauer: von der AWO, dem Internationalen Bund, dem Wichernhaus, dem Nachbarschaftsheim, der Diakonie und dem SKJ. Die Teams des Stadtteilservices sind in verschiedenen Quartieren unterwegs, darunter in der Nordstadt, am Uellendahl, in Vohwinkel, in Sonnborn, in der Südstadt, am Arrenberg, in Cronenberg, am Ostersbaum, am Rott, in Wichlinghausen, in Langerfeld, in Barmen und in Ronsdorf.


Kinder- und Jugendfarm.

Bei der Einrichtung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit handelt es sich um einen Bauernhof, der Kindern und Jugendlichen die Natur und den Umgang mit Tieren nahebringt. Dabei steht eines fest: Ohne die vielen langzeitarbeitslosen Menschen, die auf der Farm mitarbeiten, würde es den Bauernhof in dieser Form mit Sicherheit nicht mehr geben.

Die Kunden*innen des Jobcenters, die an der Arbeitsgelegenheit teilnehmen, unterstützen das Team der Einrichtung bei der pädagogischen Betreuung, kümmern sich um die Tierpflege oder übernehmen Büroarbeiten und handwerkliche Tätigkeiten. Kurzum: Sie sind das Rückgrat der Kinder- und Jugendfarm. Dabei erlangen sie vielfältige soziale und fachliche Kompetenzen, die schon vielen Teilnehmern*innen dabei geholfen haben, erfolgreich neue Wege in die Berufswelt einzuschlagen.


Schulgesundheitsassistentinnen.

Schüler*innen, die sich das Knie stoßen oder aus gesundheitlichen Gründen früher nach Hause müssen, können sich in ihren Wuppertaler Schulen immer auf eine gute Seele verlassen: die Gesundheitsassistentin. Die Frauen kümmern sich um die Kinder, spenden Trost und sind einfach für die Kinder da, wenn sie jemanden brauchen.

Die Stelle der Schulgesundheitsassistentin richtet sich an langzeitarbeitslose Frauen ab 35 Jahren. Die Helferinnen gehen neue berufliche Wege, leisten einen wichtigen Beitrag zum Gemeinwesen und schenken Kindern nicht nur Geborgenheit – sondern immer auch ein Lächeln. 

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Stadt Wuppertal
  • Stadt Wuppertal
  • Stadt Wuppertal
  • Stadt Wuppertal
  • Stadt Wuppertal
  • Stadt Wuppertal
  • © - www.lange-fotografie.de
  • © - www.lange-fotografie.de

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass diese Seite Cookies verwendet.

/cookieUsageNotification.php
Seite teilen