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Langzeitarbeitslose haben keinen Bock auf Nichtstun.

Die Zahlen sprechen für sich: 2018 konnte das Jobcenter Wuppertal 7 130 Kunden*innen in Arbeit und Ausbildung vermitteln. 7 035 Wuppertaler*innen beziehen Leistungen vom Jobcenter, obwohl sie einer Erwerbstätigkeit nachgehen. Und im April 2019 waren es 3 644 Menschen, die erfolgreich an einer Aktivierung und beruflichen Eingliederung teilgenommen haben. Das macht deutlich: Langzeitarbeitslose haben keinen Bock auf Nichtstun.

Sie wollen einen Weg in das geregelte Arbeitsleben finden und nehmen dabei engagiert an vielen der rund 100 Qualifizierungs- und Beschäftigungsprojekte des Jobcenters Wuppertal teil. Drei dieser Projekte möchten wir Ihnen etwas näher vorstellen.


Recycling von Altgeräten.

Bei dem vom Jobcenter geförderten Elektro- und Kfz-Recyclingprojekt der GESA gGmbH arbeiten langzeitarbeitslose Menschen auf dem Wuppertaler Recyclinghof und prüfen, sortieren und demontieren Elektrogeräte oder Fahrzeuge. Das Ziel: Verknüpfung von Ökologie und Qualifizierung. Oder genauer: der Erwerb von arbeitsmarktrelevanten Kompetenzen und Erfahrungen im Bereich der umweltgerechten Demontage von Altgeräten sowie des Kfz-Recyclings.

Die Arbeitsgelegenheit wird von individuellen Beratungsangeboten flankiert und stärkt damit nicht nur das Selbstvertrauen der Teilnehmenden – sondern auch ihre beruflichen Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt.


Das Sozialkaufhaus.

Die gemeinnützige Einrichtung „Brockenhaus“ in der Völklinger Straße 9 kann auch als „Übungskaufhaus“ angesehen werden. Dort erwerben 25 langzeitarbeitslose Menschen berufliche Kompetenzen in den Bereichen Verkaufsberatung, Service und Kundenbetreuung. Gleichzeitig ermöglicht das Brockenhaus Bürgern*innen mit einem geringen Einkommen, Möbel, Bekleidung oder Hausratswaren preiswert zu erstehen und ihre Lebenssituation besser zu meistern.

Die Maßnahme wird durch die Wichernhaus gGmbH, die GESA gGmbH, die Diakonie Wuppertal und das Jobcenter unterstützt.


Echte Frauenpower.

Das Projekt stoffwechsel richtet sich an Frauen, die länger ohne Arbeit waren oder sich auf ihre Familienverantwortung konzentriert haben und jetzt wieder ins Berufsleben einsteigen wollen. Auch Frauen mit Migrationshintergrund finden hier eine besonders geeignete Unterstützung bei ihrer beruflichen Integration. Die Teilnehmerinnen erwerben fachliche und theoretische Kenntnisse in den unterschiedlichen Bereichen – angefangen beim Verkauf über die Schneiderei und Wäscherei bis hin zur Dekoration.

Die Textilien, die die Frauen bei ihrer Qualifizierung verarbeiten, werden von den Wuppertaler Bürgern*innen gespendet.

Während der Teilnahme haben die überwiegend alleinerziehenden Frauen die Möglichkeit, ihre Kinder im Alter von sechs Monaten bis elf Jahren betreuen zu lassen, um sich voll und ganz auf ihre Tätigkeiten konzentrieren zu können. Die Teilnehmerinnen erhalten darüber hinaus Unterstützung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen und der Bewältigung von alltäglichen Herausforderungen. Das erfolgreiche Projekt wird durch den gemeinnützigen Träger alpha e.V. durchgeführt und durch das Jobcenter Wuppertal finanziert.

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Bildnachweise

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