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Ihr Jobcenter Wuppertal

Unsere Projekte

Unsere eigenen Maßnahmen
Neben den Beschäftigungs- und Qualifizierungsangeboten, die wir in Kooperation mit anderen Akteuren durchführen, bieten wir auch eigene Maßnahmen an. Hierfür haben wir uns als Träger zertifizieren lassen. Jede Maßnahme ist auf unterschiedliche Lebenssituationen ausgerichtet und folgt trotzdem immer unserem ganzheitlichen Ansatz. Unter den folgenden Links stellen wir Ihnen einige dieser Projekte vor:

Bewegung auf der Nordbahntrasse

Nordbahntrasse
Eine bewegende Strecke in Wuppertal: Die Nordbahntrasse steigert Freizeitwert und Lebensqualität. Mit einer Gesamtlänge von ca. 20 km wird die ehemalige Bahnstrecke als Rad- und Wanderweg ausgebaut - Ende 2014 wurde die gesamte Trasse für den Verkehr geöffnet. Das Projekt „Nordbahntrasse“, das der Verein Wuppertalbewegung 2006 initiiert hat, wird von dem Wichernhaus und dem Jobcenter mit einem Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekt im Bereich Garten- und Landschaftsbau unterstützt. So wurden zur Vorbereitung auf den Ausbau entlang der Trasse Instandhaltungsarbeiten und Rodungen durchgeführt, die von der dafür eingerichteten Werkstattmeisterei koordiniert wurden. Zudem wurden unter Begleitung von Fachingenieuren die zahlreichen Stützmauern restauriert.

Frauen nach vorne

Stoffwechsel
Das Projekt Stoffwechsel von alpha e.V. zielt auf die Heranführung an den beruflichen Alltag von langzeitarbeitslosen alleinerziehenden Frauen und gibt ihnen eine neue Perspektive. Ein wichtiger Bestandteil des wahlweise Teil- oder Vollzeitprojekts ist die Kinderbetreuung. Das Qualifizierungsprogramm berücksichtigt die berufspraktische Vorbereitung durch Verbesserung der Kenntnisse und Fertigkeiten in den Bereichen Verkaufsberatung, Einzelhandel, Logistik und Schneiderhandwerk sowie die Vermittlung von Sozialkompetenz, Kommunikationsfähigkeit und Kenntnissen des Arbeitsrechts.

Team KAoA

Kein Abschluss ohne Anschluss
Die Systematisierung des Übergangs von der Schule in den Beruf ist das Ziel des NRWLandesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA). Verantwortlich für die Umsetzung in den Kommunen sind die hierfür eingerichteten „Kommunalen Koordinierungsstellen“, an der in Wuppertal das Jobcenter maßgeblich beteiligt ist. Es setzt sich für die Bedürfnisse junger Schulabgängerinnen und Schulabgänger mit SGB-II-Leistungsbezug ein, um über Förderangebote deren Chancengleichheit und Teilhabe zu realisieren. Das übergeordnete Ziel von KAoA ist es, den Übergang von der Schule in den Beruf so klar zu strukturieren und zu systematisieren, dass es allen Jugendlichen gelingt, schon während ihrer Schulzeit ihre Stärken bewusst wahrzunehmen und zu erkennen, in welchen Berufsfeldern ihre individuellen Stärken am besten zur Geltung kommen. Es geht um die bewusste Entscheidung für einen Beruf – oder ein Studium – direkt im Anschluss an den Schulabschluss.

Hier geht es zur Website des Projekts.

UFER
Das Modellprojekt UFER der GESA gGmbH in Kooperation mit der Stadt Wuppertal wird durch das Jobcenter Wuppertal gefördert. UFER steht für „Unterstützende Förderung der Entwicklung beruflicher Ressourcen“ und ermöglicht seit März 2015 arbeitslosen Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis zum 35. Lebensjahr ohne berufliche Erstausbildung die Chance, eine Ausbildung zum Maler und Lackierer nach drei Jahren erfolgreich abzuschließen. Neben der praktischen Kenntnisvermittlung am Wupperufer werden Grundlagen des Malerhandwerks in den Malerwerkstätten der GESA von Meistern vermittelt und die Auszubildenden von Sozialpädagogen unterstützt. Praktika in anderen Innungsbetrieben, der theoretische Unterricht und der Besuch der Berufsschule flankieren die praktische Ausbildung.

Die Jobcoaches in Wichlinghausen

Jobcoaches
Persönliche Zuwendung für besondere Umstände: Die Jobcoaches in den Stadtteilen Wichlinghausen und Vohwinkel kümmern sich um Jugendliche, die aufgrund ihrer familiären Situation, fehlender Schulabschlüsse oder akuter Probleme weder Motivation noch Energie für ihre Zukunft aufbringen. Das Vertrauen der Jugendlichen zu gewinnen, steht für die Jobcoaches im Vordergrund. Sie begegnen den jungen Menschen auf angemessener Weise, stärken ihr Selbstverstrauen, bringen sie auf den Weg der Selbstständigkeit und helfen ihnen bei der gezielten Jobsuche. Über dieses von der Diakonie Wuppertal durchgeführte Projekt können durchschnittlich knapp 50 % der betreuten Jugendlichen in Arbeit oder in Ausbildung vermittelt werden.

JobPlus zielt auf Vermittlung

JobPlus
Vom Praktikum zum Angestellten: Das Projekt JobPlus hilft besonderes engagierten und motivierten Kundinnen und Kunden des Jobcenters beim Übertreten der Schwelle zurück ins „geregelte Arbeitsleben“. Die Begleitung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird auf ihre persönlichen Belange abgestimmt. Berufliche Vorstellungen, Fertigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen beeinflussen Inhalt, Art und Dauer von beruflicher Qualifizierung und Beratungseinheiten. Ein wesentlicher Baustein ist das passgenaue Betriebspraktikum, bei dem berufliche Fähigkeiten – als erster Schritt in den ersten Arbeitsmarkt – gefestigt werden. Das Projekt wird vom Wichernhaus im Auftrag des Jobcenters realisiert. Die Quote spricht für sich: Jeder zweite Teilnehmer findet im Anschluss eine sozialversicherungspflichtige Anstellung.

Ein Projekt mit Profil

Train to Be
Sinnvolle Kombination von Theorie und Praxis: Das niedrigschwellige Trainings- und Integrationsprojekt „Train to Be“ vom Forum e. V. unterstützt Langzeitarbeitslose mit besonders hohen Vermittlungshemmnissen, die aufgrund einer psychischen Erkrankung oder einer Behinderung langsam und ohne Druck wieder in das Erwerbsleben einsteigen sollen. Durch die Arbeit an realen Aufträgen werden sie behutsam an das Arbeitsleben herangeführt. Innerhalb der ersten drei Monate werden zunächst die Fähigkeiten und Talente der Teilnehmer festgestellt. Gemeinsam werden anschließend realistische Ziele definiert, auf deren Basis das weitere Integrationsprogramm erarbeitet und immer wieder angepasst wird. Dies kann zum Beispiel den Einstieg in weiterführende Maßnahmen, wie eine berufliche Reha, eröffnen. Im besten Fall führt die „Train to Be“ zu einer festen Anstellung auf dem regionalen Arbeitsmarkt.

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

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